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24. Juli 2023

Brunnkogel

(gepostet im Bereich Berg)

TaferlklausseeReflektionen.jpgzoomPicture

BischofsmuetzeHoellengebirge.jpgzoomPicture

GipfelkreuzBrunnkogel2023.jpgzoomPicture

AlpendohlenFuettern_1.jpgzoomPicture

HochleckenGrosshoehle.jpgzoomPicture

Zuletzt war ich im Winter 2013 am Brunnkogel, um mir das eingestürzte Gipfelkreuz anzusehen. Das neue, idente Kreuz habe ich noch nicht besucht. Außerdem ist der Zustieg über den Scheckenberger-​Steig landschaftlich sehr schön.

Kurz vor 0700 starte ich auf dem vollen Parkplatz. Ich besuche noch kurz den Taferklaussee um die schönen Reflektionen im Wasser zu fotografieren. Bei diesem Kaiserwetter ist viel los, doch ich weiß ab dem Aurach-​Ursprung werde ich allein sein.Und genau so ist es. Kaum verlasse ich den markierten Weg, begegne ich keinem Wanderer mehr. Auf den sonnigen Hängen über Dolomit sind heute die vielen Steinbeeren (Rubus saxatillis) mit ihren roten Früchten besonders auffällig. Im schattigen Wald ist der Türkenbund (Lilium martagon) dann die Hauptattraktion. Erst im Hinteren Aurachkar, unterhalb der Bischofsmütze, werden die Bergsteiger mehr. Beim Gipfelkreuz der Bischofmütze, mit kunstvollen Metallarbeiten, lege ich eine erste Pause ein und genieße die Aussicht ins Kar und die Tiefblicke zum türkisen Attersee. Die weitere Kraxlerei hinauf zum Gipfelplateau am Brunnkogel ist wie immer genussvoll. Oben angekommen, stelle ich mir die Frage, warum ich 10 Jahre nicht hier war. Die Aussicht ist phänomenal. Berge, Karstplateau, Seen und weiße Gletscher in der Ferne. Alles ist da. Die Gipfelrast fällt somit länger aus. Ich füttere ein paar zutrauliche Alpendohlen. Eine besonders frecher Vogel frisst mir sogar aus der Hand. Als ich nach einer Fotorunde zum Rastplatz zurückkehre, versucht die Alpendohle mit meiner Jause abzuhauen. Der ganze Kornspitz war dann aber dann doch zu schwer

Um dem Trubel beim Hochleckenhaus und am markierten Weg zu entgehen, steige ich über die Schlucht zwischen Hochleckenkogel und Brunnkogel ab. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Portal der Hochlecken-​Großhöhle, in der immer noch Schnee-​ und Eisreste liegen. Während des Abstiegs ist dann noch einmal ein guter Orientierungssinn gefragt. Der Scheckenberger-​Steig ist von oben deutlich schwerer zu finden als von unten.

Fazit: Es war eine sehr schöne Vormittagsrunde im Höllengebirge. Der Brunnkogel mag gerne einmal im Jahr besucht werden.

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