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12. November 2005

Wasserklotz

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Dieses pippifeine Herbstwetter dauert nun schon fast sechs Wochen. Tägliche Inversionswetterlage macht einen kleinen Spazierer am Wochenende Richtung Sonne ja schon zur Pflicht. Ausbleibende Niederschläge sorgen für blankgeputzte Berge und ein Panorama ohne Schneefleckerl. Eigentlich ein Traumwetter für eine Hochtour.. so ein kleines Wasserklotzerl ist aber auch nicht schlecht... besonders wenn man mal wieder zu viel Zeit im Beisl seines Vertrauens verbracht hat ;)

Und so flitzt Harry in 1h 10 min rauf zum Gipfel um sich ganz gemütlich von der Herbstsonne etwas aufknuspern zu lassen. Scheinbar haben gewisse verwandte Personen die gleiche Idee und nach 30 Minuten am Klotzerl pirschen sich plötzlich die Parents ran. Diese Entwicklung ist wirklich mehr als bedenklich. Jetzt hab ich schon oft ähnliche Gedankengänge wie die Pensionistenrunde. Schlimm schlimm

Retour gibt's dann entlang des Langfirst noch jede Menge Sonne bevor ich wieder ins neblige Wels zurückkehre.

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30. Oktober 2005

Dümlerhütte

(gepostet im Bereich Berg)

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Nachdem Alex, Anja und Bergfexing Harry schon am 1. Mai den obligaten dümlerischen Höflichkeitsbesuch abgehalten haben, geziemt es sich natürlich auch noch am letzten Sonntag der Saison kurz vorbeizuschauen. Nach einem ausgiebigem Höhentraining auf Teneriffa (mit Teidebesteigung und zwar ein bissl mehr als die letzten lappischen 200 Hm von der Seilbahn weg) ist die Truppe so richtig fit und nach 1h 20 min über Seegraben sind wir auch schon auf der besten Terrasse wo gibt

Bei azurblauem Himmel (ohne Fuzerl), keinem Wind und geschätzten 30 Grad kann man noch mal so richtig eine gute Dosis Dümler tanken, damit man auch gut über den Winter kommt ;) Faßbier gibts keines mehr, drum werden die letzten Flaschenreserven verputzt. Klassischer Abstieg über den Ursprung in 1h 30 min, wobei sich die Landschaft noch mal in bestem Herbstgewand präsentiert.

Also: Wir sagen der ganzen Dümler-​Crew ein herzliches Danke für die tolle Saison. Erholts euch gut über den Winter und ned beim Klettern abstürzen. Wir sehen uns dann am 1. Mai 2006 wieder… und Marion wennst wieder mei letztes Weizen stibitzt donn gibt's wos!!

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29. Oktober 2005

Warscheneck SO Grat

(gepostet im Bereich Berg)

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Irgendwer hat ja Anfang des Jahres behauptet, dass nix (und wirklich gar nix) doppelt begangen wird. Schwach werden ist aber bei so einem Kaiserwetter nicht besonders schlimm. Am Programm steht wohl einer schönsten Spaziergänge in Oberösterreich: Der Warscheneck SO-​Grat.

Schon nach der Ankunft bei der Bergstation merkt man einen "dezenten" Temperaturunterschied verglichen zu Wels. Dieser Oktober ist wirklich unglaublich. Kein Wind, kein Wolkerl und herrliche Herbststimmung. Während des Aufstiegs zum Frauenkar würde man eher August als Ende Oktober vermuten: es ist warm… sehr warm. Kurz vor dem Widerlechnerstein kann man das erste Mal die Fernsicht genießen. Moment. Heee! Der Ankogel, Hochalmspitze,.. Ergo: 100 Kilometer. Da ist schon Kärnten! Von dieser Aussicht wird man dann bis zum Gipfel begleitet. Richtung Gesäuse hält sich noch hartnäckig der Nebel und bis etwa 1000m ist eine Dunstschicht zu erkennen, wodurch die Berge in eine außergewöhnliches "Meer" eingebettet sind, umrahmt von der goldenen Lärchenverfärbung. So was sieht man wirklich nicht immer. Dazu kann man sich noch richtig in den Fels beißen. Schweiß tropft von der Stirn und man fragt sich: "Konns nu schena wern?"

Nach drei Stunden Aufstieg bin ich am Gipfel erst der Fünfte der einfach nur nach Salzburg/Kärnten starren muss. Ohne Shirt und bei einem guten Jauserl+Bier… Genuss pur.

Um 12:15 wird's dann immer voller. Da die Zellerhütte Hüttenschluß feiert trudeln auch noch relativ spät viele Leute ein. Lieber gleich aufbrechen um nicht den großen Stau zu kommen. Nach einer Stunde bin ich schon am Roten Wand Sattel und inspiziere zuerst die "Sonnenlage". 1. Dümler hat noch genug Sonne, aber da bin ich dann eh morgen. 2. Bergstation hat keine Sonne. 3. Linzerhaus wird noch etwas erleuchtet. Also auf zum Linzerhaus welches man dann auch flott nach einer kurzweiligen Stunde erreicht. Der Abstieg zum Brunnsteiner See ist der prallen Sonne ausgesetzt, so wird noch richtig Sommer getankt. Leider ist das Linzerhaus schon zugesperrt. *grrrrr* Nix wird's mit dem wohlverdienten Bier auf der Sonnenterasse. Also flitzt Harry gleich über die Skipiste runter zum Auto.

Fazit: Oktober 2005 is a Wohnsinn!

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22. Oktober 2005

Trisselwand

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Endlich wieder mal im wunderschönen Ausseerland. Angeblich ist es dort auch schön wenn's schiach is ;) Der wöchentliche Spazierer führt Bergfexing Parents + Harry diesmal auf die Trisselwand, deren Flanken steil vom Altausseer See empor ragen. Start ist etwas oberhalb von Altaussee. Kurz vor der Ortseinfahrt hält man sich rechts und folgt schon einem grünen Schild Richtung "Tressenstein". Entlang des Sees gelangt man so rasch auf den Tressensattel und weiter auf das Plateau. Die Abzweigung "Trisselwand Einstieg" lassen wir links liegen, außer jemand hat Lust auf ein paar Seillängen.

Obwohl anfangs noch leicht bewölkt und schattig erreichen wir nach 2,5 h Gehzeit und nicht ganz 1000 Hm bei beginnendem Sonnenschein den Gipfel. Nur der Hallstättergletscher glänzt unter einem blauen Himmel. Generell schauts Richtung Salzburg ein bisschen besser aus. Aber mit dem ersten *Plopp* und der Mittagssirene wird's dann so richtig warm und Zeiterl für ein patentiertes Bergschlaferl…. und träumt von so einer kleinen feinen Wohnung im steirischen Salzkammergut. Ich glaub da muss ich auf die Pensionisten noch ein bisserl einreden ;) Nach fast 1,5h am Gipfel gehts dann langsam wieder abwärts, wobei man am Grundelsee-​Blick-​Jausenplatzerl unbedingt noch ein Weilchen die Seele baumeln lassen sollte.

Ein Abstecher zum Gasthof Tressensattel ist dann der Abschluss der heutigen Exkursion. Hier sollte man noch zwei Halbe ordern ... es wird gleich ein Maß kredenzt


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