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14. Mai 2024

Maisenkögerl

(gepostet im Bereich Berg)

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Nach einem langen Arbeitstag empfiehlt es sich, kurz die Beine zu vertreten. Das Maisenkögerl in Scharnstein ist dazu optimal. Es ist ein sonniger und warmer Maiabend. So kann ich um 1800 kurzärmlig und ohne Rucksack starten. Die Runde über die Bräumauer ist wohlbekannt. 40 Minuten rauf, 25 Minuten runter. Passt.

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5. Mai 2024

Dolomitensteig

(gepostet im Bereich Berg)

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AbgebrannteHutteOfen.jpgzoomPicture

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Völlig unerwartet meldet sich mein Freund Bernhard bei mir und fragt, ob ich mich einer Dolomitensteig-​Tour anschließe. Selbstverständlich bin ich mit von der Partie, denn seit 2018 bin ich diesen grandiosen Weg nicht mehr gegangen. Kurz vor 0700 starten wir bei bestem Wetter am Parkplatz bei der Baumschlagerreith. Der Talschluss ist immer wieder schön, heute ist es mit dem frischen Grün der Vegetation und den Schneeresten im Gipfelbereich besonders eindrucksvoll. Dazu azurblauer Himmel. Besser geht's nicht.

Bernhards Sohn Lars war die treibende Kraft hinter dieser Wanderung und der junge Bursche gibt ein ordentlich hohes Tempo vor. Nach steilem Anstieg durch den Wald erreichen wir nach 1h30min die Hochsteinalm. Dort kann ich endlich ein lang geplantes Foto machen. Im Vordergrund die Lögerhütte umgeben von Almwiesen und Lärchen und im Hintergrund die schroffe Dolomitwand des Sneslitz. Für mich eine der formschönsten Wände im gesamten Toten Gebirge. Aber auch die Ostflanken der Prielgruppe sind nicht zu verachten. Die tief eingesenkten Gletschergassen wie Sigistal, Wassertal und Turmtal sind faszinierend. Am Weg hinüber zur Lögerhütte verbreiten die alten sowie jungen Lärchennadeln einen besonders guten Geruch. Als wir den lichten Lärchenwald verlassen, erlebe ich eine Überraschung. Von den zwei Hütte steht nur meine eine. Die untere Hütte ist im Vorjahr abgebrannt und nur der Ofen steht noch. Glücklicherweise ist niemand zu Schaden gekommen. Diese Ruine schaue ich mir aus der Nähe an. Die Holzreste wurden entfernt und der Aushub des Fundaments ist sichtbar. Hier sind sogenannte nordalpine Raibler Schichten aufgeschlossen. Eine spezielle Gesteinsformation, die Haupt-​ von Wettersteindolomit trennt und als wasserundurchlässige Schicht einige Quellaustritte erzwingt und somit die Almwirtschaft in diesem Karstgebiet überhaupt ermöglicht.

Nach der Jausenpause beginnen wir mit der Traverse durch die Dolomitflanke hinüber zum Schwarzgraben. Auch wenn ich mich wiederhole: Dieser Wegabschnitt ist einfach nur traumhaft. Die Gumpenkaskaden sind "in Betrieb" und eine lokale Attraktion für sich. Die sonst äußerst üppige Alpenflora ist noch nicht voll ausgebildet. Vermutlich ist es in 3-​4 Wochen soweit. Langsam lassen wir die spektakuläre Dolomitszenerie hinter uns und ein schöner Fichten-​Buchen-​Tannen Wald beginnt. Der Abstieg ist gemütlich und rasch erreichen wir den riesen Moränenschuttkörper des Poppensands mit seiner zentralen Rinne. Eine wilde Szenerie, die auch botanisch einiges zu bieten hat. Die Krüppelfichten sind sehenswert. Um 1230 erreichen wir wieder die Baumschlagerreith, wo wir uns ein kühles Bierchen schmecken lassen.

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1. Mai 2024

Hongar

(gepostet im Bereich Berg)

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Der Mai ist ein ausgezeichneter Wandermonat. Naja, eigentlich ist jeder Monat gut geeignet, um auf den Hongar zu wandern, aber im Mai ist es besonders schön. Ich mag das frische Grün der Buchenblätter und die saftigen Wiesen. Im unteren Abschnitt wirkt es, als würde man durch eine grüne Höhle wandern. Heute begleiten uns Eva und die Kinder. Mit von der Partie is meine Nichte Naomi, die noch nie am Hongar war. Das herrliche Wetter treibt alle zu Höchstleistungen an und wir benötigen inklusive Pause nur 45 Minuten zum Schwarzn. Oben gibt es neben der schönen Aussicht natürlich die beste Hausmannskost, wobei ich unbedingt die Pofesen loben möchte. Ganz klassisch mit Weißem Wecken und nicht mit Toastbrot. Insgesamt 3 Portionen gönnen wir uns als Vorspeise. Der Abstieg erfolgt rasant in Trailrunning-​Manier und dauert kaum 20 Minuten. Bei Grill & Chill lassen wir diesen 1. Mai im Garten ausklingen.

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28. April 2024

Mittereckerstüberl

(gepostet im Bereich Berg)

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Für die heutige Familienwanderung konnte ich 4 Familien motivieren. So starten 9 Kinder und 7 Erwachsene bei bestem Wanderwetter am Parkplatz Schwarzenbach. Die Kaskaden und Wasserfälle des Schwarzenbachs sind immer wieder sehenswert. Besonders der Ausblick von der Brücke zum Schwarzenbachstüberl ist sehr schön. Da der Ursprungweg noch gesperrt ist, steigen wir über den Almenweg auf. In einer großen Gruppe ist es immer lustig und die Kids merken gar nicht die steileren Passagen. Selbstverständlich muss jeder größere Fels erklimmt werden. Als wir die Forststraße erreichen, machen sich schon Hunger und Durst bemerkbar. Glücklicherweise ist es nicht mehr weit. Von den neuen Pächtern werden wir gut bewirtet. Mitten im Wald am Fuße des Hochkogels ist es sehr idyllisch und auch den Mitterecker-​Neulingen gefällt es sehr gut. Mit der Aussicht auf ein Giovanni-​Eis in Ebensee können wir die Kids dann doch noch vom riesigen Kletterfelsen weglocken und wir steigen wieder über den Almweg ab.

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